Dokumentationsstätte
Konzentrationslager Hersbruck e.V.

15: Umgang mit der Geschichte nach 1945

Das Kreuz wurde nach dem Krieg auf dem ehemaligen Lagergelände aufgestellt und im Zuge der weiteren Bebauung abgerissen.
Foto: Nürnberger Nachrichten

Im Juni 1950 wurden bei Hubmersberg und Schupf auf Initiative des Landesentschädigungsamtes Mahnmale an den früheren Verbrennungsstätten errichtet. Überlebende Häftlinge und Angehörige der Opfer besuchen seitdem die Gedenkorte.

Eine öffentliche Diskussion über die Geschichte des KZ-Außenlagers und des Rüstungsprojektes "Doggerwerk" fand in der Region lange Zeit nicht statt.
Erst nach dem Erscheinen zweier Publikationen Anfang der achtziger Jahre begann ein langsames Umdenken.
Die DGB-Jugend Bayern stellte auf dem ehemaligen Lagergelände einen Gedenkstein auf.

1999 gründete sich der gemeinnützige Verein "Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e.V." Er spricht sich für eine Öffnung eines Teils der noch existierenden Stollenanlage in der Houbirg als Zeugnis dieser Geschichte aus.

Die Broschüre von G. Vanselow erschien erstmals 1983 im Selbstverlag.

Das Mahnmal bei Schupf 1950
Foto: Nürnberger Nachrichten

Die Einweihungsfeier 1950 bei Schupf
Foto: Nürnberger Nachrichten

Gedenktafel am Stolleneingang bei Happurg
Foto: K. Bock

Der Gedenkstein auf dem ehemaligen KZ-Gelände an der Amberger Straße
Foto: K. Bock

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