Dokumentationsstätte
Konzentrationslager Hersbruck e.V.

1: Konzentrationslager im Nationalsozialismus

Nachdem die Nationalsozialisten 1933 mit Adolf Hitler als "Führer" an die Macht gekommen waren, begannen sie ein umfassendes Lagersystem aufzubauen. 
Für Konzentrationslager (KZ) war ab Mitte 1934 die SS zuständig. Zweck der Lager war zunächst die Ausschaltung der politischen Opposition, später dann, wie in dem 1938 errichteten KZ Flossenbürg, die Zwangsarbeit unter maximaler Ausbeutung der Häftlinge, ohne Rücksicht auf Gesundheit und Leben.

Im Zweiten Weltkrieg kamen Lager im Osten dazu, deren Zweck darin bestand, die europäischen Juden sowie Sinti und Roma zu vernichten. Millionen Tote blieben in den Vernichtungslagern Auschwitz-Birkenau, Kulmhof, Belzec, Sobibor, Treblinka, Lublin-Majdanek.
Zu dem Lagersystem gehörte von Mai 1944 bis April 1945 das Lager Hersbruck als ein Außenlager des KZ Flossenbürg.

Von 1938 bis 1942 waren die Häftlinge des KZ Flossenbürg fast ausschließlich in Steinbrüchen eingesetzt.
Ab 1942 wurde der Arbeitseinsatz in  der Kriegswirtschaft immer wichtiger. 
Archiv der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Ein Netz von fast 100 Außenlagern des KZ Flossenbürg erstreckte sich über ganz Nordbayern, Sachsen und Böhmen.
Archiv der KZ-Gedenkstätte

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